Fort- und Weiterbildung/Schulungen Pflege und Medizin

Das Lappe-Team bietet Fach- und Hilfskräften die Möglichkeit, sich im Sinne einer optimalen Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen mit Schulungen in Pflege und Medizin (theoretische Fachvorträge) und Workshops (praxisnahe Vorstellungen) weiterzubilden.

Die Schulungen finden statt jeweils Mittwoch ab 16 Uhr in den Räumen der Reha-Technik Lappe, Kurze Bülten 15-17, 29549 Bad Bevensen.

Die Kosten betragen 45 € pro Person inklusive Schulungsunterlagen und Zertifikat.

Schulungen Pflege - Fortbildungspunkte für beruflich Pflegende
Wir sind qualifiziert, für Pflegefachkräfte im Rahmen der Registrierung beruflich Pflegender Fortbildungspunkte zu vergeben.


Gern bieten wir Ihnen alle Schulungen in Ihrem Hause an.
Kosten: 280 € pro Schulung inklusive Schulungsunterlagen und Zertifikat – maximal 30 Personen.

Bei Bedarf passen wir die Themen Ihren individuellen Wünschen an.

Für eine Terminabsprache wenden Sie sich bitte an: Johanna Lappe, johanna.lappe@lappe.de, Tel. 0581 – 979900.

Lesen Sie hier mehr über unsere Seminare und Workshops:

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SEMINAR: Kompressionsstrumpfversorgung (Rund- und Flachstrick)

Zunächst wird erläutert, wie das venöse Gefäßsystem und das Lymphsystem funktionieren und welche Erkrankungen und Beschwerden auftreten können. Die Wirkung von Kompressionsstrümpfen wird ebenso erklärt wie der Unterschied zwischen flachgestrickten und rundgestrickten Strümpfen. Die verschiedenen Optionen bei Kompressionsstrümpfen (Kompressionsklassen, Längen, Materialien, Haftränder, etc.) werden erklärt und gezeigt. Des Weiteren werden die Verordnungsfähigkeit und Verordnungsvorschriften erläutert. Zusatzprodukte und Hilfsmittel werden vorgeführt und diskutiert. Nach dem Seminar können die Teilnehmer rund- und flachgestrickte Kompressionsstrümpfe voneinander unterscheiden, kennen die verschiedenen Indikationen und wissen, welche Optionen es für die verschiedenen Versorgungen gibt.

SEMINAR: Schuh und Fuß (Einlagen, orthopädische Schuhe und Schuhzurichtungen)

Es werden verschiedene Versorgungsarten zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Fußgesundheit aufgezeigt. Von der Vorsorge durch Fußpflege über eine individuelle Anpassung von Einlagen bis zur Anfertigung orthopädischer Schuhe werden die Hilfsmöglichkeiten angesprochen und anhand von Mustern und praktischen Beispielen erörtert. Nach dem Seminar können die Teilnehmer verschiedene Einlagentypen unterscheiden und bewerten und können anhand von Beschwerdebeschreibungen und Krankheitsbildern den Hilfsmittelbedarf einschätzen und formulieren.

SEMINAR: Wundmanagement allgemein

Es wird vermittelt, welche Aspekte zum Wundmanagement hinzuzählen und wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedenster Berufsgruppen ist. Auch die Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten wird behandelt. Die Anforderungen an die unterschiedlichen Wundprodukte werden ebenso erläutert wie die Eigenschaften, Indikationen und Kontraindikationen. Es wird eine allgemeine Übersicht aufgestellt, welche Produkte für welche Art von Wunden geeignet sind. Anschließend werden verschiedene Wunden mit Beispielbildern gezeigt und besprochen. Nach dem Seminar haben die Teilnehmer einen Überblick über verschiedene Arten von Wunden und können theoretisch diskutieren, wie diese behandelt werden könnten.

SEMINAR: Dekubitusprophylaxe Expertenstandard

Es wird ein Einblick in die Dekubitusentstehung und dessen Erkennung bei der Aufnahme und Überwachung eines Patienten vermittelt. Kenntnis der Risikofaktoren helfen bei der Einschätzung der Gefahr einer Erkrankung oder Veränderung eines festgestellten Zustandes. Eine Produktübersicht der verschiedenen Matratzensysteme, Sitzkissen und Lagerungshilfen wird demonstriert. Nach dem Seminar kennen die Teilnehmer die Möglichkeiten der Hilfsmittelversorgung und können einen Versorgungsbedarf ermitteln und lenken.

SEMINAR: Ernährungsmanagement Expertenstandard

Das frühzeitige Erkennen und damit die Verhinderung einer Mangelernährung in der Pflege ist das Ziel dieser Schulung. Die Teilnehmer erfahren, auf welche Risikofaktoren zu achten ist, um eine Unterversorgung des Körpers mit Nahrung und / oder Flüssigkeit zu vermeiden und sie erlernen Maßnahmen, um entsprechend der Ursache einem Mangel entgegenzuwirken. Die Ermittlung des Ernährungszustandes und die dazugehörige Dokumentation sind wesentlicher Bestandteil des Expertenstandards. Nach dem Seminar sind die Teilnehmer im praktischen Umgang mit dem Expertenstandard Ernährung geschult.

SEMINAR: Sturzprophylaxe Expertenstandard

Der Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege hat zum Ziel, Stürze und Sturzfolgen zu vermeiden, indem ursächliche Risiken und Gefahren erkannt und nach Möglichkeit minimiert werden. Er richtet sich an alle Pflegefachkräfte, die Patienten oder Bewohner entweder in der häuslichen Umgebung oder in einer Einrichtung der stationären Gesundheitsversorgung oder der Altenhilfe betreuen. Nach dem Seminar kennen die Teilnehmer die Möglichkeiten und Maßnahmen zur Sturzvermeidung, sie erkennen Sturzgefahren, können intervenieren, dokumentieren und verbessern.

SEMINAR: Mobilitäts- und Alltagshilfen für Haus, Wohnung, Bad und WC

Es wird ein Einblick in die Vielfalt der Reha-Hilfsmittelversorgung gewährt. Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen ermöglichen und verbessern das selbständige Leben in der gewohnten häuslichen Umgebung. Die Möglichkeiten einer barrierefreien Gestaltung des Hauses, der Wohnung oder einzelner Räume werden aufgezeigt. Nach dem Seminar können die Teilnehmer die Gestaltungs- und Versorgungsmöglichkeiten wiedergeben, haben einen Überblick über Kostenübernahmearten und können entsprechend eine erste Beratung leisten.

SEMINAR: Kostenträger / Versorgungsarten / Genehmigungsverfahren

Die Versorgungsarten Wiedereinsatz, Versorgungspauschale, Miet- und Neuversorgung werden erklärt, die Systeme der Kostenvoranschlagerstellung werden erläutert. Wann wird eine ärztliche Verordnung benötigt, welcher Kostenträger verlangt welches Verfahren? Nach dem Seminar sind die Teilnehmer in der Lage einzuschätzen, welche Hilfsmittel von welchem Kostenträger finanziert werden und welche Leistungen nicht oder nur anteilig übernommen werden – und warum manche Versorgungen sehr schnell erfolgen, andere viel Zeit und bürokratischen Aufwand benötigen.

WORKSHOP: Kompressionstherapie durch Wickeln

Zunächst wird erläutert, wie das venöse Gefäßsystem und das Lymphsystem funktioniert und welche Erkrankungen und Beschwerden auftreten können. Es wird aufgeführt, welche Vor- und Nachteile das Wickeln gegenüber der Versorgung mit Kompressionsstrümpfen hat. Die benötigten Materialien werden gezeigt und deren Wirkung erklärt. Der Vorgang des Wickelns wird langsam und anschaulich an einem Beispiel vorgeführt. Danach legt jeder Teilnehmer einen Kompressionsverband an; das Ergebnis wird hinterher überprüft und beurteilt. Nach dem Seminar sind die Teilnehmer in der Lage, einen einfachen Kompressionsverband anzulegen und kennen die Indikationen und die Vor- und Nachteile für diese Art von Versorgung.

WORKSHOP: Fachgerechte Rollstuhlversorgung

Es werden alle Rollstuhlarten vom Standard- bis zum Elektrorollstuhl vorgeführt, erklärt und erprobt. Die unterschiedlichen Versorgungsarten der Kostenträger werden aufgezeigt, der Zeitraum zwischen Rezepterstellung und endgültiger Versorgung beinhaltet viele Schritte. Die Rollstuhlanpassung – eine Leistung der Reha-Techniker vor Ort – wird dargestellt und in Beispielen erläutert. Anhand von Krankheitsbildern werden Aus- und Zurüstung der verschiedenen Rollstühle aufgezeigt. Nach dem Workshop kennen die Teilnehmer die Möglichkeiten der Hilfsmittelversorgung und können einen Versorgungsbedarf ermitteln und lenken.

WORKSHOP: Praxiserfahrung Rollstuhl

Die Teilnehmer erhalten eine Unterweisung in Rollstuhlmechanik, Antrieb, Funktion und werden in ökonomische Fortbewegungsmöglichkeiten eingewiesen. Danach erfolgt der Transfer in die Innenstadt und die Selbsterfahrung im Rollstuhl. Abschließend findet eine Besprechung mit Erfahrungsaustausch statt. Nach dem Workshop erkennen die Teilnehmer Hindernisse mit denen Rollstuhlfahrer tagtäglich konfrontiert sind und entwickeln ein Bewusstsein für barrierefreie Umgebung und den zwanglosen Umgang zwischen Rollstuhlfahrern und Nicht-Rollstuhlfahrern.

WORKSHOP: Rollatoren

Eine umfangreiche Produktvorstellung eröffnet Möglichkeiten für eine gezielte Hilfsmittelversorgung. Indoor- und Outdoorrollatoren, vom Kassenmodell bis zum High-end-Rollator aus Carbonfaser können verschiedene Gehhilfen erprobt werden. Die Kostenstruktur von der vollen Übernahme durch die Krankenkasse über Eigenateil bis zum Privatkauf wird erklärt. Nach dem Workshop kennen die Teilnehmer Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und können zielgerichtet beraten und korrekte Einstellungen der Schiebegriffe sowie einfache Reparaturen selbst durchführen.

WORKSHOP: Patientenlifter und Transferhilfsmittel

Es werden verschiedene Hilfsmittel vorgestellt, die den Patiententransfer erleichtern und ein rückenschonendes Arbeiten am Patienten ermöglichen. Aufsteh-, Patienten- und Kombilifter, Rutschbretter, Gleitkissen, Turner und Raiser werden vorgeführt und erklärt. Die Teilnehmer erproben alle Hilfsmittel in praktischen Übungen. Besprochen wird die Kostenübernahmesituation, Bedarfsermittlung und Beratung beim Kunden. Nach dem Workshop kennen die Teilnehmer die Möglichkeiten der Hilfsmittelversorgung und können einen Versorgungsbedarf ermitteln und lenken.

WORKSHOP: Elektrorollstühle und Elektromobile

Es werden die Grundlagen der Auswahl, Anpassung und Handhabung vermittelt. Die aktuellen Modelle und deren Besonderheiten und Antriebsarten werden vorgeführt, welches Hilfsmittel zu welchem Krankheitsbild passt, wird erklärt. Die Voraussetzungen und Bedingungen für eine Kostenübernahme werden vermittelt. Nach dem Workshop kennen die Teilnehmer die Möglichkeiten der Hilfsmittelversorgung und können einen Versorgungsbedarf ermitteln und lenken.